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Daten von Insolvenzen

Daten von Insolvenzen

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Tags: Datenschutz Daten verkaufen

Daten von InsolvenzenDaten von Insolvenzen werden von den zuständigen Amtsgerichten regelmäßig veröffentlicht. Das hebelt eigentlich das Bundesdatenschutzgesetz aus, aber es ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens nach § 9 Abs. 1 InsO vorgeschrieben jedes Insolvenzverfahren öffentlich bekannt zu machen. Die Veröffentlichungspflicht gilt aber nicht nur für Firmeninsolvenzen, sondern genauso für Verbraucherinsolvenzen. Diese Veröffentlichung darf nur die personenbezogenen Daten enthalten, die nach der InsO oder nach anderen Gesetzen, die eine öffentliche Bekanntmachung in Insolvenzverfahren vorsehen, bekannt zu machen sind. Die öffentliche Bekanntmachung genügt zum Nachweis der Zustellung an alle Beteiligten. Die Daten werden dazu auch über das Internet veröffentlicht. Erfahren Sie hier, was bei der Veröffentlichung solcher Daten berücksichtigt werden muss, und ob die Veröffentlichung auch durch Dritte erfolgen darf.

Datenschutzvorschriften und Löschfristen bei Insolvenzverfahren

Bei der Veröffentlichung von Insolvenzdaten im Internet gelten besondere Voschriften. Die einzelnen Daten dürfen beispielsweise nicht direkt für Suchmaschinen zugänglich sein. Außerdem dürfen die Insolvenzveröffentlichungen nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 InsoBekV nur innerhalb der ersten zwei Wochen ungehindert abgerufen werden können. Anschließend lassen sich die Daten nur noch eingesehen, wenn der Name und Wohnort des Schuldners, sowie das zuständige Insolvenzgericht bekannt sind. Veröffentlichungen zu einem Insolvenzverfahren müssen spätestens sechs Monate nach der Aufhebung oder der Rechtskraft der Einstellung des Insolvenzverfahrens gelöscht werden. Die Entscheidungen im Restschuldbefreiungsverfahren werden spätestens sechs Monate nach der Erteilung oder der Versagung der Restschuldbefreiung gelöscht. Alle übrigen Veröffentlichungen müssen einen Monat nach dem ersten Tag der Veröffentlichung gelöscht werden.

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Dürfen Insolvenzdaten auch durch Dritte veröffentlicht werden?

Dadurch, dass Insolvenzverfahren öfffentlich bekannt gegeben werden müssen, sind sie auch für Dritte zugänglich. Nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 BDSG dürften also auch Dritte diese Daten speichern und veröffentlichen. Das kann prinzipiell auf jeder privaten Homepage geschehen. In der Praxis dürften diese Daten jedoch hauptsächlich für Auskunfteien interessant sein. Solche Daten werden dann auch im Rahmen einer Bonitätsprüfung vielfach angeboten. Hier gelten aber die gleichen Vorschriften, wie für die Veröffentlichung durch die Amtsgerichte. Private Stellen müssen dieselbe Aktualität gewährleisten wie die öffentlichen Insolvenzbekanntmachungen. In der Praxis dürfte das kaum zu bewerkstelligen sein. Aus diesem Grund dürfen Daten von Insolvenzen auf Daten-Marktplatz.de nicht angeboten werden. Die Löschvorschriften könnten hier nicht eingehalten werden, weil hochgeladene Datensätze für einen längeren Zeitraum zum Verkauf angeboten werden.
Peter Müller
Peter Müllerist seit 1995 im Netz unterwegs, aber bereits seit über 25 Jahren in der IT daheim. Seit Anfang des neuen Jahrtausends schreibt er für diverse Medien, hauptsächlich zu den Themenfeldern IT, Direktmarketing und SEO. Peter Müller

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KundenstimmeJan Zimmermann
Schüler

"Ich biete hier regelmäßig Daten von Firmenneugründungen an und bessere so mein Taschengeld auf."

KundenstimmeThomas Fischer
Start Up Unternehmer

"Wir kaufen hier monatlich Adressen von Neugründungen, um neue Kunden zu gewinnen."
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KundenstimmeAngelika Martin
Programmiererin

"Wir haben hier die Adressen von Ausflugszielen für ein Internetprojekt erworben."
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