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Warum sind personenbezogene Daten so wertvoll?

Warum sind personenbezogene Daten so wertvoll?

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Tags: Datenschutz Adressen

Warum sind personenbezogene Daten so wertvoll?Informationen sind die wichtigte Resource des 21. Jahrhunderts. Informationen ermöglichen Innovation und wirtschaftliche Entwicklung. Die Verarbeitung und Kombination von Daten ermöglicht die Generierung von neuem Wissen. Zu den Informationen, die im neuen Jahrtausend besonders gesammelt werden, gehören auch viele personenbezogene Daten. Solche Daten fallen fast überall an. Wir hinterlassen überall unsere Datenspuren. Beim Einkauf und Zahlung mit Kreditkarte, beim Abheben am Geldautomat, beim Telefonieren, oder beim Surfen im Internet. Es gibt inzwischen kaum einen Bereich unseres Alltages, bei dem wir keine Spuren hinterlassen. Eben Daten, die genau unserer Person zugeordnet werden können. Laut EU-Datenschutz-Richtlinie sind personenbezogene Daten "alle Informationen über eine bestimmte oder bestimmbare natürliche Person".

Erhebung von personenbezogenen Daten

Die Erhebung dieser Daten ist oftmals für die Abwicklung eines Vorganges erforderlich, aber es entsteht ein Zusatznutzen, der die Auswertung und den Handel mit diesen Daten ermöglicht. Informationen über Kunden sind für Unternehmen eine wichtige Resource. Durch die Auswertung dieser Daten können Unternehmen ihre Kunden und deren Wünsche besser verstehen und darauf reagieren. Angebote und Marketingmaßnahmen lassen sich für diese Zielgruppe optimieren. Wer jetzt vermutet, dass es alles Firmen sind, mit denen wir tagtäglich in Kontakt treten, der irrt sich. Gewonnene Daten können weiterverkauft werden und durch die sogenannte "Datenanreicherung" lassen sich Personengruppen, oder auch Einzelpersonen sehr exakt charakterisieren. Solche Daten informieren dann über die Vorlieben, Stärken und Schwächen der Person. Es gibt inzwischen zahlreiche Firmen, die sich auf die Anreicherung von Datenmaterial spezialisiert haben. Dazu gehört beispielseise die Firma Schober. Hier können wir beispielsweise die Adressen von 1.453 Frauen im Alter zwischen 30 und 45 Jahren bestellen, die in Wohnblocks der Hansestadt Hamburg leben und Interesse an Luxusgütern haben. Der Preis pro Adresse liegt bei 66 Cent. Über die Art der Bebauung, die Bausubstanz die Altersstruktur oder über die Häufung bestimmter Vornamen, aber auch durch den Zukauf von Daten oder Umfragen gewinnen solche Firmen wertvolle Informationen. Moderne digitale Technologien ermöglichen den schnellen Datenabgleich.

Sammlung personenbezogener Daten

Daten werden oft auch aus Unwissenheit preisgegeben oder hinterlassen. Das ist leider oftmals schon durch eine mangelnde Transparenz begründet. Für einen Laien ist es fast nicht nachvollziehbar in welcher Art und Weise hinterlassene Datenspuren ausgewertet und verwendet werden können. Im Gegensatz zu früher werden Daten heute dynamischer. Praktisch in Echtzeit lassen sich über die Mobilfunkdaten Bewegungsprofile erstellen, oder durch Zahlung mit der Kreditkarte kann über Datenreihen ermittelt werden, was besonders häufig damit bezahlt wird.

Datenquellen für personenbezogene Daten

Wie aber gelangen Unternehmen an meine persönlichen Daten? Das fragt man sich selbst all zu oft. Es gibt eigentlich grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die Daten wurden von uns selbst freiwillig, vielleicht unwissentlich, angegeben, oder die Daten wurden durch Auswertung von Datenspuren ermittelt. Typische Beispiele für das freiwillige Preisgeben persönlicher Daten ist die Teilnahme an Gewinnspielen, Preisausschreiben, oder ähnlichem. Firmen, die personenbezogene Datenprofile vermarkten, versenden aber auch selbst Fragebögen. Umfangreiche Fragebögen, die den Eindruck amtlicher Befragungen erwecken und apellieren an das Pflichtgefühl unwissender Konsumenten. In vielen Fällen werden zur Erstellung von Personenprofilen beide Möglichkeiten der Datengewinnung genutzt. Jeder kennt die sogenannten Rabattkarten. Sie ermöglichen dem Kunden zwar ganz nebenbei Punkte zu sammeln und dadurch später einen Rabatt, oder eine Ware zu erhalten, aber sie sind zunächst einmal an die Preisgabe persönlicher Daten gebunden. Mit diesen Karten kann das Konsumverhalten der Kunden langfristig analysiert und beobachtet werden. Auch wenn wir unser Mobiltelefon einschalten, dann fallen Daten an. Das sind nicht nur die Verbindungen, die abgespeichert werden, sonder auch der Standort, von dem aus telefoniert wurde. Im Gegensatz zu Festnetzanschlüssen sind mobiltelefone in der Regel einer festen Person zugeordnet. So lässt sich der Personenbezug relativ einfach herstellen. Alleine die Bewegungsprofile, die sich daraus erstellen lassen, geben viele Informationen über die Vorlieben und Tagesabläufe einer Person bekannt. In Kombination mit Bonitätsabfragen beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages sind Mobilfunkanbietern schon sehr viele Informationen über eine Person bekannt.

Besonders in Kritik geraten, weil sie es mit dem Datenschutz nicht so genau nahmen, sind die amerikanischen Global Player Google und Facebook. Der Besuch einer bestimmten Website, bzw. das Eingeben eines Keywords in einer Suchmaschine verraten bereits viel über eine Person. Je mehr Informatienen hier gesammelt werden, desto gezielter können Marketingmassnahmen optimiert werden. Aber auch, wenn diese Informationen gesammelt sind, ist es nicht gerade einfach die richtigen Informationen daraus zu ziehen. So muss vor allem erst einmal die dahinter stehende Person identifiziert werden. Ansonsten lassen sich die Informationen nur für zielgruppengenaue Bannereinblendungen auf dem Gerät nutzen, über den die betreffende Person gesurft hat.


Video: So sammelt Google personenbezogen Daten über uns

Datensammlung im Internet

Sicherlich haben sie inzwischen auf zahlreichen Websites den nervenden Hinweis gesehen, dass diese Website Cookies verwendet. Man kann nur auf ok, oder weitere Informationen klicken und erfährt dort eigentlich nichts neues. Es ist eine der EU RIchtlinien, die eigentlich nur noch nerven und niemanden schützen. Schaltet man die Cookies aus, dann funktionieren viele Websites nicht mehr richtig. Aber genau diese Cookies sind für die Möglichkeit der Datensammlung verantwortlich. Es sind kleine Textfiles, die beim Besuch einer Website auf unserem PC gespeichert werden. Diese Cookies können Informationen über Websites hinweg verknüpfen. Auslesen kann das Cookie jedoch nur der Server, der das Cookie gesetzt hat. Fast jede Website verwendet aber sogenannte Adsense Werbeeinblendungen. Und die stammen von einer Tochterfirma des größten Datensammlers weltweit: Google. Google, oder ähnliche Firmen können also über den Verlauf der aufgerufenen Internetseiten umfangreiche und aussagekräftige Profile erstellen. Diese sind dann bares Geld wert und werden vermarktet. Um möglichst umfangreiche Sammlungen über das Surfverhalten zu bekommen werden sogenannte "Third Party Cookies" genutzt. Meist stammen diese, wie bereits oben erwähnt von Google oder einer Tochterfirma. Sie werden mit Werbeprogrammen auf unserem Rechner plaziert. Die bekannteste Firma ist die Google Tochter DoubleClick, die mit einem weltweiten Marktanteil von etwa 60 % bei Bannerwerbung über das Adsense Programm den Markt beherrscht. Durch den hohen Marktanteil von DoubleClick ist die Wahrscheinlichkeit beim Surfen durchs Internet auf eine Website mit Werbeeinblendungen von DoubleClick zu stoßen sehr hoch. DoubleClick hat durch Zukauf der Firma Abacus die Daten von 88 Millionenen Haushalten erworben und konnte dadurch innerhalb kürzester Zeit einige Hunderttausend bis dahin "anonyme" Surfer als reale Person identifizieren. Bereits wenn personenbezogene Daten mit Geodaten angereichert werden, sind sie um einiges wertvoller. Es muss aber keine eingeblendete Werbung sein, die ihnen ein Cookie auf dem Rechner plaziert. Über so genannte Webbugs können ebenfalls Third Party Cookies auf ihren Rechner gelangen. Das sind winzig kleine Grafiken, die über gesetzte Cookies das Surfverhalten über Seiten hinweg ausspionieren. Firmen lassen sich vieles einfallen, um an begehrte Daten zu kommen. EIn weiteres bekanntes Beispiel ist sogenannte Spyware. Hier übernimmt die eingeschleuste Software die Aufgabe der Datensammlung.

Wer braucht meine persönlichen Daten?

Mit persönlichen Daten sind hier nicht Kreditkartennummern oder Passwörter gemeint, sonder die oben genannten personenbezogenen Daten. DIe jedoch sind sehr persönlich, so daß die beiden Wörter an dieser Stelle fast austauschbar erscheinen.

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Daten können in der Wirtschaft vielfach genutzt werden. Besonders häufig werden Sie jedoch im Rahmen des Marketings, und hier ganz speziell im Bereich des Direktmarketings genutzt. Datenhandel ein sehr sensibler Bereich, der tief in die Privatsphäre von Personen eindringt.

Quellen:
Wikipedia
Wann sind Geodaten personenbezogen?
Bundeszentrale für Politische Bildung

Foto: dmitrimaruta / fotolia

Frank Bindmann
Frank Bindmannhat ursprünglich Medizinpädagogik an der Martin-Luther Universität in Halle studiert. Herr Dipl. med. paed. Frank Bindmann ist seit 1999 im Netz unterwegs, alleinerziehender Vater einer inzwischen volljährigen Tochter und heute Geschäftsführer eines Reiseunternehmens für Alleinerziehende. Er schreibt unter anderem für diesen Blog, hauptsächlich zu den Themenfeldern Datenhandel und Direktmarketing. Frank Bindmann

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Die Meinungen von einigen unserer Kunden

KundenstimmeJan Zimmermann
Schüler

"Ich biete hier regelmäßig Daten von Firmenneugründungen an und bessere so mein Taschengeld auf."

KundenstimmeThomas Fischer
Start Up Unternehmer

"Wir kaufen hier monatlich Adressen von Neugründungen, um neue Kunden zu gewinnen."
www.gewinnspiel-abwicklung.de

KundenstimmeAngelika Martin
Programmiererin

"Wir haben hier die Adressen von Ausflugszielen für ein Internetprojekt erworben."
www.ausflugsfee.de

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